Alles Wichtige zu Bettdecken

Gesunder Schlaf – der Grundstein für das Wohlbefinden

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Guter und erholsamer Schlaf ist von entscheidender Wichtigkeit für die Gesundheit und das körperliche und seelische Wohlbefinden. Ob man ruhig schläft oder sich hin und her wälzt, ob man morgens erfrischt oder schweißgebadet aufwacht: Oft hängt es einfach mit dem Stepbett zusammen.

Was soll eine gute Bettdecke leisten?

Eine Bettdecke soll im Winter wärmen und im Sommer für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Sie soll nicht zu schwer sein und den Körper angenehm umhüllen. Sie muss an die Größe des Schläfers angepasst sein und darf weder zu kurz noch zu schmal sein, damit keine kalten Füße oder Zugluft im Rücken den erholsamen Schlaf verhindern.

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Welche Arten von Bettdecken gibt es?

Ebenso wie bei Matratzen kann man bei Bettdecken aus einer Vielzahl von Modellen wählen, um die für den eigenen Bedarf Optimale herauszufinden.
– Eine Leicht-Bettdecke ist die richtige Wahl für den Sommer oder für Menschen, die gern kühl schlafen. Diese Decke ist besonders dünn und besitzt nur ein geringes Füllgewicht.
– Eine Kombi-Decke, auch Duo- oder Vierjahreszeitendecke genannt, besteht aus zwei Bettdecken, die mittels Knöpfen zu einer zusammengeknüpft werden können. Die leichte Decke ist ideal für den Sommer, die etwas wärmere Decke wird in der Übergangszeit verwendet. In Kombination ergeben beide Bettdecken eine wärmende Winterdecke.
– Eine Mono-Bettdecke ist wärmer als eine Leicht-Bettdecke, sie ist das Richtige für Menschen, die leicht frösteln und es gern kuschelig warm haben möchten. Sie kann mit verschiedenen Materialien gefüllt sein.

Auf die Füllung kommt es an

Bettdecken sind mit verschiedenen Füllungen erhältlich. Die Füllung der Decke hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Schlafkomfort. Jemand, der gern kühl schläft, wird ein anderes Füllmaterial wählen, als ein Schläfer, der einen hohen Wärmebedarf hat. Hier eine Übersicht über die gängigsten Füllmaterialien:

  • Merinowolle zeichnet sich durch gute kälte- und wärmeisolierende Eigenschaften aus. Der Nachteil ist, dass Bettdecken aus diesem Material etwas pflegeintensiv sind und unter Umständen gereinigt werden müssen.
  • Daunen sind besonders feuchtigkeitsdurchlässig und halten schön warm. Meistens werden Gänse- oder Entendaunen oder auch Federn als Füllmaterial verwendet. Je größer die Daune, desto besser die Qualität. Aus diesem Grund sind Gänsedaunen hochwertiger als Entendaunen. Der Nachteil: Daunen müssen regelmäßig gereinigt werden, sonst siedeln sich in ihnen Milben an, was insbesondere für Allergiker problematisch sein kann.
  • Für diese eignen sich insbesondere Decken aus Microfaser. Bettdecken aus Microfaser sind besonders leicht und bieten hervorragende Wärmeisolierungseigenschaften. Sie sind maschinenwaschbar und deshalb ganz problemlos zu reinigen. Ihr Nachteil: Bettdecken aus Microfaser nehmen die Feuchtigkeit nicht so gut auf wie beispielsweise Decken aus Daunen. Für Menschen, die stark schwitzen, sind sie deshalb nicht so gut geeignet.
  • Decken aus Baumwolle besitzen nur geringe Wärmeeigenschaften und sind deshalb etwas für die wärmere Jahreszeit. Sie lassen sich sogar bei 95 Grad waschen, was sie insbesondere für Allergiker interessant macht oder in Fällen, wo besonders auf Hygiene geachtet werden muss, beispielsweise bei Babys oder auch im Krankheitsfall. Der Nachteil: Baumwolle kann mit Insektiziden belastet sein, deshalb achten Sie unbedingt auf das kbA-Siegel, das bescheinigt, dass die Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau stammt.
  • Seide oder Kamelhaar sind besonders edle Materialien, die natürlich auch ihren Preis haben. Hierin liegt auch schon der größte Nachteil dieser Decken. Beide Materialien besitzen hervorragende Fähigkeiten, Feuchtigkeit aufzunehmen. Während Seide sich insbesondere Personen mit geringem Wärmebedarf eignet, ist Kamelhaar die richtige Wahl für Menschen, die es gern kuschelig warm haben.

Darf’s vielleicht ein bisschen mehr sein?

Genau wie bei der Wahl von Betten oder Matratzen sollte man beim Kauf von Bettdecken unbedingt auf die richtige Größe achten. Ob Baby oder Kleinkind, ob Single- oder Ehepaar, ob für besonders große oder sehr kräftige Personen – Decken sollten immer auf die eigenen Bedürfnisse und die jeweiligen Betten abgestimmt werden. Wem die Standardgröße (135 x 200 cm) zu klein ist und wer besonderen Wert auf Komfort legt, kann Überbreite (155 x 200 cm) oder Komfortgröße (155 x 220 cm) wählen. Während manche Paare vielleicht ein Stepbett in Doppelbettgröße (240 x 220 cm) wählen, weil sich darunter so herrlich kuscheln lässt, sind für andere Paare zwei einzelne Decken die richtige Lösung. Hier kann man keine starren Regeln aufstellen, sondern muss ganz individuelle Entscheidungen treffen.

Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer

Damit Sie lange Freude an Ihrer wertvollen Bettdecke haben, sollten Sie einige Regeln beachten.
Schütteln Sie die Decke jeden Morgen auf und lassen Sie aufgedeckt liegen. Verzichten Sie auf eine Tagesdecke, denn die verhindert den Feuchtigkeitsabtransport.
Waschen Sie Ihr Bettzeug regelmäßig oder geben Sie es in die Reinigung. So wird dem Milbenbefall vorgebeugt.
Nach etwa sieben Jahren hat auch das beste Bettzeug ausgedient und sollte ausgetauscht werden. Das gilt auch für Matratzen.